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... der Kakaoanteil ist entzogen, was übrig bleibt, ist ...
 

* weiße Schokolade *

... aber auch diese ist nicht frei von Kalorien und Fett ...
 

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Ich bin einmal im Kreis gelaufen: Heute, drei Jahre nach Beginn meiner Gewichtsabnahme und zwei einhalb Jahre nachdem ich an der Schwelle zur Magersucht stand und noch rechtzeitig einen Schritt zurückgetreten bin, stehe ich nun wieder mit einem Gewicht auf der Waage, welches mich diesen Schritt wieder vorwärts gehen lässt. Ein Schritt, dem viele weitere folgen werden. Denn mein Weg ist noch nicht zu Ende. Manchmal möchte ich am liebsten zurückgehen oder wenigstens stehen bleiben, manchmal rennen oder mindestens weglaufen. Aber ich weiß nicht, wohin gehen, wo stehen, wie rennen und wie weit laufen. Und in welche Richtung überhaupt.

Ich könnte sagen, mein Essverhalten heute sei eine einzige Ess-Störung. Aber das ist es nicht. Es sind mehrere. Ich kann abnehmen, ohne aufhören zu können und ich kann essen, ohne aufhören zu können. Ich bin haltlos. Ich kann mich nicht halten, wenn es um hungern oder um essen geht. Ich kann mich nicht halten und mein Gewicht nicht halten. Was bedeutet, dass mein Essverhalten aus wechselnden Phasen besteht, in denen ich mich entweder überesse oder unteresse. Entweder ist es ein Zuviel oder es ist ein Zuwenig. Sobald es zu oft zu wenig war, folgt oft ein öfter mal zu viel. Die Phasen, in denen es zu viel wird, dauern nur wenige Wochen an und werden unterbrochen von Tagen, in denen ich versuche, es wieder weniger werden zu lassen. Tage, die irgendwann zu Wochen und Monaten werden. So überwiegt das Zuwenig-Essen gegenüber dem Zuviel-Essen. Dadurch werde ich nicht mehr deutlich untergewichtig, weil mein Körper mir vorher das Essen besonders gut schmecken lässt, um mich am Leben zu halten. Und ich werde nicht wieder richtig übergewichtig, weil mein Kopf mir vorher das Essen besonders gut verbietet, um mich schlank zu halten. Gewichtsschwankungen von zehn bis fünfzehn Kilogramm sind die Folge und lassen mich ein Normalgewicht von zweiundfünfzig bis fünfundsechzig Kilo mit mir herumtragen, welches mir immer zu schwer sein wird. Denn schwer ist es für mich, maßvoll zu essen. Wie die meisten Menschen mit einem gestörten Verhältnis zu ihrem Essen weiß ich eigentlich ganz genau, wie man sich richtig ernähren sollte. Aber wie die meisten Menschen mit einem gestörten Verhältnis zu ihrem Körper weiß ich eigentlich ganz und gar nicht, wie viel man wiegen sollte. Und solange ich das nicht weiß, glaube ich, dass weniger mehr ist. Weniger Essen und weniger Gewicht. Dabei ist es nicht so, dass ich immer alles schwer nehme. Manchmal fühle ich mich leicht und glaube mich auf dem Weg der Besserung. Nur war dieser Weg bisher entweder eine Sackgasse oder führte in die falsche Richtung. Aber ich habe noch nicht aufgegeben. Ich habe die Hoffnung noch nicht aufgegeben, irgendwann ein gesundes Essverhalten zu erlernen und ein gesundes Körpergewicht zu akzeptieren. Irgendwann.

Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, wie sich meine Ess-Störung auf mein Essverhalten auswirkt, solltest du zum Einholen (dieser Informationen) den

* (Schoko)Laden *

betreten.

... alles weitere zu Rückschlägen und Fortschritten protokolliert ...

 

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die

* Blog-Schokolade *

... der bittersüße Genuss ...
 

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